Dienstag 29.Jan. - 2. Tag in Santiago de Chile

Nach einer erholsamen Nacht entschieden wir uns den 2. Hausberg in Angriff zu nehmen. Der Cerro San Cristobal ist höher als der Cerro Santa Lucia, wird aber von den Einheimischen bevorzugt, da eine Gondelbahn hinaufführt…wir bewältigten den Aufstieg schweizerisch zu Fuss. Während des 45 min Marsches wurde ein grosses Problem von Chile/Argentinien deutlich. In den Strassen laufen unzählige herrenlose Hunde umher. Während des Aufstiegs wurden wir dann Zeugen einer “Hunde-Gang” Rivalität. Auf dem Gipfel soll die Aussicht noch besser sein als auf dem kleinen Bruder Bergli. Leider behielt der Smog auch heute die Überhand was guet Fotos verhinderte. Um nach unten zu kommen benutzen wir die Teleferica (Gondelbahn). Etwas mulmig wurde mir schon…da half auch die Aufschrift “automatico” auf den Türflügeln nicht. Was die Chilenen unter automatisch verstehen zeigte sich dann beim Einsteigen. Die Türflügel öffnen sich automatisch 10cm damit ein Mitarbeiter sie manuell ganz öffnen kann. Wieder festen Boden unter den Füssen suchten wir die nächste Metrostation. Nach einer kurzen Fahrt entstiegen wir der Unterwelt im Zentrum. Chregi führte uns durch die Stadt und zur Office der TUR-BUS Gesellschaft. Dort buchten wir die Tickets nach Mendoza (ARG) für Mittwoch. Als Zwischenmalzeit machten wir im El-Rapido halt und probierten die frittierten Empanadas.

Am Abend war dann Asado bei Chregi’s Gastfamilie angesagt. Etwas ausserhalb des Stadtzentrums empfingen uns die Granados herzlich und mit viel Fleisch. Zudem konnte Chregi seine Weingläser – welche die Reise super überstanden haben – endlich den neuen Besitzern übergeben. Nach dem Pisco-Soure Aperos waren Martin und ich damit beschäftigt den Fleischberg kleiner werden zu lassen sowie Chregi’s Sprüche über unser nicht-spanisch-können anzuhören…sie können kein Spanisch, ich schon…Zum Ausklang des Abend fuhren wir in den Club BATUTA wo uns 1 Liter Flaschen Bier erwarteten sowie Hard-Core Metall Mädchengeschrei und eine Bardüse die immer zuerst Geld wollte bevor sie sich aufmachte mir eine neue Flasche zu bringen. Erste Urteile über Martin und mich wurden von den Chileninnen Chregi mitgeteilt. Fazit: Alkoholiker…

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