FC Horw - FC Meggen

Spielbericht

Kurze taktische Spielanalyse

Wie auch in den vorangegangenen Spielen wurde im 4-2-3-1 aufgestellt. Diesmal sollte Käslin zu seinem Torhüterdebüt bei den 30+ kommen. Zudem fing neu Sevi als rechter AV an. Im Zentrum Oli und Holz sowie links Rene. Davor sollten Kisi und Fabu das Zentrum beherrschen. Die offensiven MA hiessen Lutz und Mars mit Dinh als 10er und Mirco im Sturmzentrum. Horw aggierte im 4-4-1-1.

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Startaufstellung: Käslin; Augstburger, Bossard, Zwyssig, Azevedo, Kistler, von Felten F.; von Felten M., Tran, Polz; Plüss

Früh in der Partie zeigten sich die Auswirkungen der personellen Änderung beim FC Meggen. Dinh spielte eher als hängede 2. Spitze als im kompakten, fluiden zentralen Mittelfeldreieck wie es Kisi, Sevi und Fabu im letzten Spiel taten. Zudem schaltete Sevi sich deutlich aktiver als Mischa ins Aufbauspiel ein. Lutz fungierte wiederum als Breitengeber während Mars vertikaler und situativ eingerückter agierte. Horw störe Meggen zu Beginn nicht am Spielaufbau in der hintersten Linie und versuchte in der Mittelzone in Ballbesitz zu kommen. Die Megger zeigten sich aber laufbereit und pressingresistent und konnten grösstenteils einfach von der Mittelzone in die offensive Reihe oder in die Tiefe spielen. Horw spielte zu aufgerückt und ohne Staffelung. Jedoch verhinderte entweder Meggen entweder selber oder die vermeindliche Offsidelinie den Torerfolg. Horw veränderte darauf seine Aufstellung zu einem 1-4-4-1 mit einem klaren letzten Verteidiger. Daduch konnen Sie sich gegenseitig besser absichern und hatten für den Spielaufbau hinten eine Anspielstation mehr. Dies erschwerte etwas das megger Gegenpressing sodass Horw sich einige Male durch den megger 10er Raum befreien konnten. An der Spielanlage änderte sich aber grundsätzlich nichts. Meggen spielte sich über aussen in die Angriffszone. Oftmals spielte Meggen aber zu schnell vertikal und die zentralen MF Spieler wurden zu wenig eingebunden. Zwar blieben die Angriffe dank der individuellen Klasse gefährlich, doch vergab Meggen damit die Chance die Horwer auseinander zu ziehen. Die horwer Defensive wurde damit zu wenig zum Verschieben gezwungen. Wurde die Spielverlagerung über die Mitte vollzogen zeigten sich sofort Löcher und Kompaktheistprobleme beim FC Horw. Leider verleiteten die Räume wiederum zu schnellen Vertikalpässen. Gerne hätte man gesehen wie Meggen den Ball noch etwas weiter hätte dynamisch zirkulieren lassen.

probleme

Beispiel einer Spielsituation die das Aufbauprobleme skizziert: Die offensiven Spieler sind schon in den Positionen, sind abgedeckt, befinden sich in Unterzahl und der Vertikalpass kann vom Libero abgedeckt werden. Der IV (hier Oli) läuft zu weit mit dem Ball ohne Option auf einen Spielzug. Trotzdem wird der Pass in die engste Zone gespielt. Lösungen wären die grauen Kreise (Positionen) sowie daraus abgeleitete Passoptionen (Pfeile)

Auch in der zweiten Halbzeit dominierte Meggen das Spiel. Horw spielte aber nicht mehr so weit aufgerückt. Meggen fand dadurch diese Räume für die vertikalen Pässe nicht mehr welche aber trotzdem versucht wurden zu spielen. Auch die Spielverlagerung über das Zentrum klappe nur minimal besser. Diese wäre jedoch der Schlüssel gewesen um Horw komplett zu dominieren. Die beiden IV liefen zu oft auf die MF Reihe zu wodurch der Platz und die Zeit fehlte den Ball auf die andere Seite zu bringen. Einfache Ballstafetten in der 4-er Kette und einem 6er hätten genügt um Horw laufen zu lassen und die Lücken für die Pässe in die Tiefe wieder zu ermöglichen.

Fazit: Meggen konnte auch in dieser Formation offensiv überzeugen. Sevi machte einen flexiblen Job als AV. Rene spielte eine solide linke Seite. Die Abstimmung mit Lutz war aber nicht optimal. Zu oft wurde in der gleichen Bahn gespielt. Im defensiven Zentrum liess man wenig zu und über die 4 offensiven kam Meggen zu vielen Torchancen. Auf die Umstellungen von Horw reagierte Meggen gruppentaktisch jedoch nicht optimal und zu wenig geduldig. Insgesamt also eine ansprechende Leistung welche mit kleinen Anpassungen zu einer beeindruckenden hätte werden können.

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