FC Meggen - FC Inter Altstadt

Matchbericht Meggen – Inter Altstadt vom Freitag, 05. September 2014

Spielbericht

Bei angenehmen Wetter und gut gefüllter Gletscherkurve startete das erste Meisterschafts-Heimspiel. Der Gegner aus Luzern, Inter Altstadt, war bereits unter Zugzwang. Ging doch die erste Partie mit 8-0 verloren. Man merkte gleich, dass die sich heute nicht einfach so geschlagen geben werden.

In der 2. Minute gingen die Gäste prompt in Führung. Keine fünf Minuten später glich aber unser Topskorer dann schon wieder aus. Eine Kombination aus Glück, Cleverness und die Unerfahrenheit des Torwarts führte dann in der 9. Minute zum 2-1 für die Altstädtler. Zum Glück blieb aber noch genügend Zeit um das Resultat zu korrigieren.

Wir kamen irgendwie nicht richtig ins Spiel. So war es auch nicht verwunderlich, dass es bis zur Pause beim Rückstand blieb. Mit neuen Kräften wollten wir in die zweite Halbzeit starten. Unglaublicherweise verletzte sich aber ein Spieler beim Aufwärmen. Ziemlich sicher war es sein Trainingsrückstand der dazu führte. Mit Thuc Dinh Tran und Bruno Fernando Azevedo Ferreira Coelho konnten wir aber immerhin noch zwei neue Kräfte bringen. Das Spiel plätscherte so dahin. Richtiger Spielfluss wollte nicht aufkommen. Die letzten zehn Minuten des Spiels brachen an. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass wir da nochmals zusetzen können. So war es auch dieses Mal. In der 72 min. erzielten wir durch Penalty den verdienten Ausgleich. Der Gegner wurde nun immer nervöser und versuchte sogar ohne sich anzumelden das Spielfeld zu betreten. Leider reichte es nicht mehr zum Siegtreffer und es blieb beim leistungsgerechten 2-2.

Nächsten Freitag geht’s zum Derby nach Adligenswil. Mit Hilfe der „Megger Gletscherkurve“ versuchen wir auch im „Löösch“ was zu holen.

Taktische Kurzanalyse

Meggen formierte sich im 4-2-3-1 mit der Abwehrkette Mai-Kisi-Dave-Rene. Davor mit Sevi und Fabu die doppel 6. Phil auf der 10 und die Offensive mit Mars, Lutz und Mirsch. Inter agierte im 3-5-2 mit einem 6er und 2 8-ern.

Startaufstellung: Wieder startet der FCM in einem 4-2-3-1 mit Sevi und Fäbu im ZM. M. Mai ersetzt Sämi der unter die Haube kommt. Auf der 10 läuft Phil auf. Mit 5 Auswechselspielern sollten dem Trainertrio genug Varianten zur Verfügung stehen.

Startaufstellung: Wieder startet der FCM in einem 4-2-3-1 mit Sevi und Fäbu im ZM. M. Mai ersetzt Sämi der unter die Haube kommt. Auf der 10 läuft Phil auf. Mit 5 Auswechselspielern sollten dem Trainertrio genug Varianten zur Verfügung stehen.

Meggen wollte aus der Abwehr über Kisi und Fäbu den Ball in die MF Zone bringen. Dafür standen die IV breit und die AV versuchten hoch zu stehen. Mai zeigte einige (verständliche) Positionierungsschwierigkeiten bei seiner inversen AV Rolle. Severin agierte meist etwas höher als Fabu. Lutz blieb breit um erst im letzten Drittel in die Spitze zu gehen während Mars etwas eingerückter agierte. Zusammen mit Mirco, der sich regelmässig als Wandspieler anbot, konnte die rechte Seite bespielt werden und mit einer flachen Hereingabe aus dem Halbfeld, meist auf Polz, gefährlich vorgetragen werden. Inter reagierte auf den Spielaufbau der Megger indem die beiden Stürmer weit in der Megger Hälfte attackierten. Meggen reagierte mit zurückfallendem 6er (Fabu) zwischen die breit stehenden IV. Meggen konnte zwar Aufbauen, fand aber die Räume mit Phil und Sevi im MF nicht. So wurde unter Druck, meist über Kisi oder Fabu der halblange Chip-Ball in den rechten Halbraum gespielt. Sofern man sich durchsetzen konnte fehlte die Anspielstation in der Mitte um das Spiel zu verlagern. Deshalb wurden die Angriffe weiterhin wie anfangs beschrieben ausgespielt. Insgesamt fehlte die Ballzirkulation und somit die Kontrolle in der Mittelzone.

Spielaufbau bei Pressing von Inter. Die graue Zone wurde gesucht und mit einem Pass in den freien Raum Mars lanciert. Die rot Zone markiert den verwaisten Raum welcher ideal für Spielverlagerungen über die linke Seite wäre

Spielaufbau bei Pressing von Inter. Die graue Zone wurde gesucht und mit einem Pass in den freien Raum Mars lanciert. Die rot Zone markiert den verwaisten Raum welcher ideal für Spielverlagerungen auf die linke Seite wäre.

In der 2. Halbzeit wurde es noch unstrukturierter. Lutz musste als 6er eingesetzt werden und zeigte einige Defizite im defensiven Positionsspiel derweilen Sevi Probleme hatte diese auszugleichen. Zudem spielte Dinh eher eine hängende Spitze als 8er oder 10er wodurch die Kompaktheit im Zentrum komplett verloren ging. Der Spielaufbau klappte nur noch mit einfachen Spielzügen, meist über die rechte Seite. Die 4er Kette funktionierte noch einigermassen als Einheit. Bei Konterangriffen profitiere die Abwehr enorm von Kisi’s Erfahrung im Positionsspiel und als Organisator. Nach dem Ausscheiden von Dave war er dann auch damit beschäftigt seine Partner links und rechts zu führen. In den Schlussminuten spielte nochmals Fabu, Kisi positionierte aus der Abwehr heraus als Anspielstation während Mai, Mischa und Rene als 3er Kette zurück blieben.

2. Halbzeit: Fabu musste verletzt raus, Kisi konnte nicht ins MF wechseln da sich Holz beim Einwärmen eine Verletzung einfing. Später fiel auch noch Dave aus sodass auch die Innenverteidigung gewechselt werden musste.

2. Halbzeit: Fabu musste verletzt raus, Kisi konnte nicht ins MF wechseln da sich Holz beim Einwärmen eine Verletzung einfing. Später fiel auch noch Dave aus sodass auch die Innenverteidigung gewechselt werden musste.

Fazit: Auffallende Rechtslastigkeit des Spiel als Folge der Spielstärke der rechten Seite/Fuss sowie fehlender Verbindung im offensiven MF. Mirsch zeigte gute Ansätze als Wandspieler. Meggen verliess sich offensiv auf die hervorragenden 1-1 Qualitäten von Mars. (MRK)

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