Mittwoch 20. Feb. - Buenos Aires Tag 2

Gemütlich sassen wir beim Frühstück und genossen die Ruhe. Kurz nach 11 Uhr begaben wir uns wieder auf die Strassen Buenos Aires. Unser Ziel war die Metro, mit welcher wir zum Treffpunkt mit Ariel fuhren. Dieser hatte am Abend vorher etwas Bedenken darüber, ob wir uns damit zurechtfinden würden. Doch alles kein Problem. Die Stationen sind gut sichtbar, zum Billet kaufen war auch nicht viel können nötig und die Haltestellen sind in der Metro angeschrieben. Gute 4 Minuten zu spät trafen wir Ariel, der zu unserer Verwunderung pünktlich war.(Wie ich zu Hause erfuhr war meine Schwester dafür verantwortlich). Von der Haltestelle aus gelangte man direkt ins Einkaufszentrum. Heute wollten wir Shopen! Also klapperten wir die 4 Stockwerk des Kaufhauses ab. Das oberste Stockwerk war eine riesige Food-Halle. Ganz nebenbei Bemerkten wir, dass die Körperwelten-Ausstellung in Buenos Aires zu Gast war. So entschlossen wir uns diese zu besichtigen. Wir schickten Ariel zum Ticketschalter wo er uns 4! Studententickes besorgte.

Die Ausstellung war zwar auf Spanisch doch die Schilder mussten nicht gelesen werden – sie hatten ja mich dabei. Danach brauchte der Guide sowie seine Studenten eine Erfrischung. Weiter ging die Shopingtour in den Strassen von Buenos Aires. Die Ausbeute war nicht gerade berauschend, denn dazu hatten wir zwei wenig Shopping erfahrene Kollegen dabei :-). Das nächste Ziel war dann das Bocca Viertel und das Bocca Juniors Stadion. Als Fussballfans mussten wir natürlich die Stadion Tour mitmachen. Auch diesmal schickten wir Ariel um die Eintritte zu kaufen. Diesmal kam er mit 4 „Einheimischen Tickets“ zurück. Diese hatten nur gerade die Hälfte gekostet. Dafür mussten wir schweigen, damit wir nicht entlarvt wurden. Nach der Tour verabschiedeten wir uns von Ariel. Am Abend waren wir mit Nadia und Dani, zwei Freunde von Chregi aus Uster verabredet. Zu 5. gingen wir in ein Resti und genossen ausnahmsweise mal Fleisch. Dazu gabs Wein für die „Zürcher“ sowie Quillmes für Martin und mich. Zurück im Portal del Sur begab sich die Handvoll Schweizer auf die Dachterrasse um die Erlebnisse aus Südamerika auszutauschen. Irgendwie wollte eine allein reisende Brasilianerin unsere Kommunikation stören. Nadia übernahm die mobbing Aufgabe gekonnt. Endlich sassen wir gemütlich zusammen, genossen unser Bier und die Mondfinsternis. Nach 2 Gin-Tonics war Nadia „gut“ drauf und wir amüsierten uns prächtig. Für einmal war unser Weg nicht weit bis ins Zimmer!

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