Samstag 2. Feb - Valparaiso

Denn der Wecker wurde um 10:00 Uhr wach, mit ihm Martin und ich, Chregi gönnte sich wie immer einige Minuten mehr Halbschlaf. Viel Zeit blieb nicht. Wieder Rucksäcke packen, Tagesrucksack mit dem Nötigsten ausrüsten und Soledad und Sandra am Busterminal treffen. Valparaiso liegt am Meer, also Badehosen eingepackt und 1:30 im Bus weiterdösen. Mit dösen war nicht viel, denn Sandra unterhielt den ganzen Bus von der hintersten Reihe aus.

Um den Mittagshunger zu stillen besuchten wir ein Resti am Hafen. Erstmals Fisch diese Ferien! Natürlich frittiert und mit Papa fritas (Pommes). Zwar war mir nach einem Verdauungsspaziergang dennoch war die Busfahr mit dem Lokalverkehr ein Genuss. Das System ist einfach: Am Strassenrand stehen (nein nicht mit Strapsen), warten bis die richtige Nummer vorbei kommt (das schwierigste ist die Nummer zu kennen), Arm raus, vorne Einsteigen, ein paar Peso hinblättern, Stop Knopf drücken und hinten aussteigen – schon waren wir beim Appartement von Soledad’s Schwester angelangt.

Den Vorabend verbrachten wir damit, durch die Gassen zu wandern und uns von den Aussichtsplattformen das hübsche Städtchen anzusehen. Zwischendurch bestiegen wir einen Trolleybus! (anscheinend ururalt aus Genf) oder haben geschätzte 50 Höhenmeter mit einer “Gütschbahn+50 Jahre” ähnlichen Bahn überbrückt. Weiter ging es in einen Spunten wo es die besten Chorrillana’s geben sollte. Dieser Essensberg für 4 Personen besteht aus einem Berg von Fritten bedeckt mit beratenen Zwiebeln und getoppet mit Fleisch. Leider waren die Anderen nicht daran interessiert ihren Cholesterinspiegel in die Höhe schiessen zu lassen. Darum musst ich noch um Mitternacht einen “Completo” probieren. Chregi hatte von diesen geschwärmt als wir noch in Santiago waren. Also war es Zeit mal einen zu verkosten. Leider war dieser Hot-Dog mit Avocado, Tomaten und Mayo nicht normal Size sondern abartig-übel-gross. Ich bis zu Letzt gekämpft (war dafür auch mein letzter), Sandra auch, El Rapido verfütterte den Rest den Hunden. Dieses Erlebnis musste mit Bier runter gespült werden. Danach war Nachtruhe.

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